Für eine kleine Lehrer- und Schülergruppe haben wir gerne die Zugfahrtkosten zu unserer Partnerschule in Belgien übernommen.
Unser Aufenthalt in Belgien Wir, Lea (7a), Pia (7c), David und Noah (7b) waren vom 14. bis 16. September in Belgien, um unsere Partnerschule, die Middenschool Leopoldsburg, zu besuchen. Die belgischen Schülerinnen und Schüler führten zu dieser Zeit ein sportliches Studiencamp in Genk durch, an dem wir teilnehmen konnten. Wir waren alle in einem Jugendsporthotel untergebracht, es hat uns gut gefallen. Mit den Schülern unserer Partnerschule haben wir uns bald angefreundet. Auch haben wir ein bisschen am Unterricht teilgenommen. Es war sehr lustig, mit ihnen Englisch zu sprechen und es hat Spaß gemacht, zusammen Fußball zu spielen und Mountainbike zu fahren. Lea Heidemann, Pia-Marie Spiller, David Wehmeyer, Noah Siekmann
»Wir gestalten unsere Schule« – Schülerinnen und Schüler übernehmen Verantwortung!
Die Idee Wie können sich Schülerinnen und Schüler über den bisher »traditionellen Weg« hinaus (z.B. SV-Arbeit) verstärkt für die Schule nach außen und nach innen engagieren, um auf diese Weise zu lernen, Verantwortung zu übernehmen und gleichzeitig eine größeres Wir-Gefühl für »ihre« Schule zu entwickeln?
Die Planung Erste Schritte dazu sind schon in den letzten Jahren in unterschiedlicher Form gemacht worden: • äußerliche Mitgestaltung der Schulung • Entwicklung eines Schulshirts • Sporthelfer-AG • Teilnahme am BUDDY-Projekt • AG Miteinander-Füreinander (Betreuung pflegbedürftiger Bewohner des Matthias-Claudius-Heims, Enger)
Doch die Schule hat weitere, umfassendere Projekte ins Auge gefasst, bei denen Schülerinnen und Schüler vor allem bei der Planung, Umsetzung und Präsentation verstärkt eingebunden werden.
Die nächsten Schritt dazu sind: • Neugestaltung des bisher von Lehrern produzierten so genannten Eltern-Infos (eine mehrfach im Jahr erscheinende Infobroschüre für Eltern), gestalterisch und inhaltliche Entwicklung durch Schülerinnen und Schüler • Überarbeitung des Schulflyers, der nach ersten gemeinsamen Überlegungen eine Kombination aus Printmedium und CD-ROM sein soll, der so dauerhaft schnell und regelmäßig auf einen aktuellen Stand gebracht zu werden kann. • in diesem Kontext steht der Aufbau einer Schülerzeitung • Erstellung eines Schultrailers, der von den Schülerinnen und Schüler nicht nur inhaltlich mitgestaltet, sondern auch (möglichst mit professioneller Unterstützung) selbst erststellt werden soll.
Hier haben wir als Schule schon erste Erfahrungen gesammelt, indem unsere Schülerinnen und Schüler im Rahmen des 10-jährigen Bestehens unserer Kooperation mit der Firma BOGE Kompressoren zusammen mit einem Lehrer und der Fachhochschule Bielefeld eine Film zum Thema »Bogeman – Wie real ist eigentlich Schule?« gedreht haben. (http://www.rsenger.de/content/view/494/598/)
Die Umsetzung Die Projekte sollen im Rahmen von Arbeitsgemeinschaften durchgeführt werden. Der Förderverein wird diese Aktionen mit KnowHow und finanziellen Mitteln unterstützen. Für diese Umsetzung benötigen wir drei Multimedia-Arbeitsplätze mit der dazu notwendigen professionellen Software.
Die Finanzierung Die Anschaffung ist über das zur Verfügung stehende Budget der Schule langfristig nicht realisierbar, so dass der Förderverein der Realschule Enger hierfür eine umfassende finanzielle Unterstützung bereitstellen müsste. Dass wir uns verantwortungsbewusst und engagiert für die Schule und unsere Kinder einsetzen, haben wir in den letzten Jahren bewiesen. So sind mit dem Projekt »Bläserklasse« und »Vier Wände ein Dach« stellvertretend zwei umfangreiche Aktionen genannt, die wir als Schulteam realisiert haben. Wir möchten Sie gerne einladen, die Homepage des Fördervereins unter www.foerderverein.rsenger.de zu besuchen, um sich eine genaueres Bild über unser Wirken zu machen.
Wir alle würden und riesig freuen, wenn sie uns im Rahmen der Aktion »Geldsegen für Schüler« unterstützen würden.
Frank Niedertubbesing, 1. Vorsitzender Rainer Marquardt, 2. Vorsitzender Joachim Blombach, Schulleiter
Foto: Schülersprecher Christian Pienczke (10c/Bildmitte) im Austausch mit der Gruppe zur Umgestaltung des SV-Raums
Die Schülervertretung der Realschule Enger hat sich auch in diesem Schuljahr zu einer Tagungsfahrt entschlossen. Nachdem wir im vergangenen Schuljahr 2 Tage in der Berghütte Rödinghausen verweilten, waren wir in diesem Schuljahr vom 18.11-19.11.2010 im Waldheim Häger untergebracht.
Die Klassensprecherinnen und Klassensprecher, deren Vertreter sowie Schülersprecher/in und SV-Lehrer haben sich an diesen Tagen gruppenteilig verschiedener Themen gewidmet, die wir in der Schule umsetzen wollen. So wird beispielsweise in Kürze ein Pizzatag stattfinden, der SV-Raum soll wieder aufleben, stylische Schulshirts werden vorgestellt...
Ein weiterer Grund dieser SV-Fahrt war natürlich auch das gegenseitige Kennenlernen, um später in der Schule besser miteinander arbeiten zu können.
An dieser Stelle geht auch ein großer Dank an den Förderverein, der auch in diesem Jahr die Kosten für den Bus übernommen hat.
Die Kunstdozentin Carla Fusi aus Italien arbeitete zusammen mit den Schülerinnen und Schülern des 10er Jahrgangs unserer Schule im Bereich der Druckgrafik. Acht Wochen lang begleitete Carla Fusi die jungen Künstler im Verfahren der Ätzradierung. Unsere Kunstlehrerin Ingrid Röckemann ist begeistert: »Ich finde es ganz toll, dass wir ein solches Projekt machen können.« Die Kosten für die teuren Materialien wurden vom Förderverein finanziert.
Aus zwei 5. Klassen wird im Musikunterricht ein symphonisches Blasorchester zusammengestellt. Der herkömmliche Musikunterricht und Bläserklassenunterricht läuft damit in diesen beiden Klassen parallel. So müssen die Kinder während des sensiblen Übergangs von der Grundschule zur weiterführenden Schule nicht von ihren Freunden getrennt werden, weil diese kein Blasinstrument erlernen möchten. So werden nicht nur neue Freundschaften ermöglicht, sondern auch bestehende erhalten. Bei diesem besonderen Projekt für die 5. und 6. Klassen handelt es sich um ein in den USA und Deutschland millionenfach erprobtes Konzept. Die Schüler dürfen an den von ihnen ausgewählten Instrumenten keinerlei Vorkenntnisse mitbringen, damit alle auf demselben Spiellevel beginnen. Zunächst suchen sie sich nach einer instrumentalen Kennenlernphase ihr Orchesterinstrument aus (Tenorhorn, Posaune, Trompete, Saxophon, Klarinette, Querflöte, Schlagwerk). Zwei Stunden in der Woche ist Orchesterunterricht, einmal Instrumentalunterricht mit Musikschullehrern in Kleingruppen. Schon relativ früh, nämlich Ende November spielen die Schüler während des ersten Auftritts zum Engeraner Adventbummel, einem städtischen Weihnachtsmarkt. Danach folgen in regelmäßigen Abständen Auftritte und Konzerte zu unterschiedlichen Anlässen. Die Finanzierung der Instrumente erfolgt durch den Förderverein der Realschule und weitere außerschulische Partner (Förderverein der Musikschule Enger-Spenge Fömses, ortsansässige Banken, Boge Kompressoren). Sie werden den Schülern durch die Schule gestellt. Der wöchentliche Instrumentalunterricht durch die Musikschule, der derzeit 18,- € kostet, wird von den Eltern der Schüler getragen.
Die EngerRobotics wurden unterstützt durch den Förderverein
Der Förderverein hat die LEGO-AG finanziell unterstützt (Startgebühren, Fahrtkosten), dadurch konnten die Schüler an der First LEGO League in Burgwedel (Regional- ausscheidung) teilnehmen.
Die FLL ist ein internationaler Wettbewerb, bei dem es um technisches Verständnis und Teamfähigkeit geht. Die Schüler mussten einen Roboter konstruieren und die Konstruktion begründen bzw. erklären können Der Roboter musste dann einen Parcours abfahren und Aufgaben erfüllen. Außerdem mussten die Schüler eine Präsentation zum Thema »Be Move« erstellen und eine Teamaufgabe bewältigen. Die Schüler waren engagiert dabei und haben den achten Platz von zehn Mannschaften gemacht, und das beim ersten mal.